{"id":1030,"date":"2017-02-09T16:50:29","date_gmt":"2017-02-09T15:50:29","guid":{"rendered":"http:\/\/landpastoral-schoenenberg.eu\/?p=1030"},"modified":"2017-02-09T16:50:29","modified_gmt":"2017-02-09T15:50:29","slug":"lob-sei-dir-herr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/landpastoral-schoenenberg.de\/?p=1030","title":{"rendered":"Lob sei Dir Herr"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1031 alignleft\" src=\"http:\/\/landpastoral-schoenenberg.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/HP-2017-2-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" \/><\/p>\n<p>am 2. Februar findet auf dem Sch\u00f6nenberg der traditionelle Gottesdienst in den Anliegen der Landwirtschaft statt. Verantwortet von der Landpastoral Sch\u00f6nenberg,\u2028der Altsch\u00fclergemeinschaft der Landvolkshochschule Wernau \u2013 Leutkirch und vom Verband Katholisches Landvolk e.V. In diesem Jahr stand er unter dem Thema \u201eLand st\u00e4rken, Leben f\u00f6rdern, Glauben s\u00e4en Impulse aus Laudato si f\u00fcr die Landwirtschaft\u201c.<\/p>\n<p>Die Kollekte des Gottesdienstes ging in vollem Umfang an die Comboni Missionare, die damit ein landwirtschaftliches Projekt in Uganda unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Im Folgenden Ausz\u00fcge aus der Predigt von P. Jens Bartsch:<\/p>\n<p>Lob sei Dir mein Herr,<\/p>\n<p>liebe Schwestern, liebe Br\u00fcder<\/p>\n<p>Lob sei Dir mein Herr<\/p>\n<p>das sind die Worte des Heiligen Franziskus, wie er in seinem Sonnengesang den Sch\u00f6pfer und seine Sch\u00f6pfung preist. Franziskus hat vor Augen wie gro\u00dfartig unsere Sch\u00f6pfung ist. Wie wunderbar Gott die Welt geschaffen hat.<\/p>\n<p>Unser Welt ist wunderbar: Doch<\/p>\n<p>Diese Sch\u00f6pfung ist in Gefahr. Viele Anzeichen daf\u00fcr gibt es. So sieht es auch unser aktueller Papst, der ja auch den Namen Franziskus gew\u00e4hlt hat. Das macht er auch in seiner viel beachteten Enzyklika \u201eLaudato si\u201c deutlich.<\/p>\n<p>Die Krise die wir haben ist aber ist aber nicht nur eine \u00f6kologische Kriese, sondern gleichsam eine soziale Krise. Denn \u00d6kologie und Soziales h\u00e4ngen untrennbar zusammen.<\/p>\n<p>Die Sch\u00f6pfung ist in Gefahr. Sie ist Gefahr weil sie aus dem Geleichgewicht geraten ist. Das ist aber nicht so einfach passiert, sondern der Mensch als Krone der Sch\u00f6pfung hat daran ma\u00dfgeblich mitgewirkt. Er hat den Wert der Sch\u00f6pfung aus den Augen verloren. Er hat aber auch seinen Mitmenschen aus den Augen verloren. Er hat die Sch\u00f6pfung und den Mitmenschen aus den Augen verloren, weil er nicht mehr das Ganze sieht, sondern oft nur noch sich und wie er seinen eigenen Gewinn optimieren kann. Weil er sich zu selten bewu\u00dft macht, da\u00df sein Handeln Konsequenzen hat.<\/p>\n<p>Dazu kommt, da\u00df unsere Welt inzwischen sehr komplex und sehr verstrickt ist. Vieles h\u00e4ngt mit vielem zusammen.<\/p>\n<p>Dadurch kann es passieren, da\u00df wir oft in sehr gro\u00dfen Zw\u00e4ngen stehen. Weil wir nicht frei entscheiden k\u00f6nnen. Gerade glaube ich, da\u00df das f\u00fcr die Landwirte recht schwierig ist, weil der Druck von allen Seiten immer st\u00e4rker wird.<\/p>\n<p>Kann ich als Landwirt heute wirklich noch selbst entscheiden was ich anbaue? Welche Frucht ich auf dem Acker auss\u00e4e? Welche Tiere in meinem Stall stehen? Ich glaube Landwirt sein, kann einer der sch\u00f6nsten Berufe sein, doch wird der Druck immer st\u00e4rker, weil wir in einer globalisierten Welt immer mehr von Fakten beeinflu\u00dft werden, die wir selbst nicht \u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was tun?<\/p>\n<p>Hier gibt der Kapuziner Anton Rotzetter ein paar Impulse:<\/p>\n<p>H\u00f6chster, allm\u00e4chtiger guter Herr<\/p>\n<p>dir f\u00fcr das Lied der Herrlichkeit die Ehre<\/p>\n<p>und aller Segen<\/p>\n<p>dir allein H\u00f6chster kommen Sie zu<\/p>\n<p>kein Mensch ist w\u00fcrdig ich dich zu nennen<\/p>\n<p>Lob sei dir mein Herr<\/p>\n<p>mit deiner ganzen Sch\u00f6pfung<\/p>\n<p>vor allem mit dem Herrn Bruder Sonne<\/p>\n<p>er bringt uns den Tag<\/p>\n<p>und spendet uns Licht<\/p>\n<p>sch\u00f6n ist er und strahlend mit gro\u00dfem Glanz<\/p>\n<p>vor dir h\u00f6chster ein Zeichen<\/p>\n<p>Sonne<\/p>\n<p>Ich streck mich dir entgegen<\/p>\n<p>W\u00e4rm mich<\/p>\n<p>Bestrahl mich<\/p>\n<p>Umh\u00fcll<\/p>\n<p>Durchdring mich mit Licht<\/p>\n<p>Und lass mich Sonne sein<\/p>\n<p>Lob sei dir mein Herr durch Schwester Mond und die Sterne<\/p>\n<p>am Himmel formtest du sie gl\u00e4nzend kostbar und sch\u00f6n<\/p>\n<p>Wie der Mond<\/p>\n<p>Bin ich<\/p>\n<p>Heute so \u2013 Morgen anders<\/p>\n<p>Launisch<\/p>\n<p>Nehme zu \u2013 und nehme ab<\/p>\n<p>Bin leer \u2013 bin voll<\/p>\n<p>Bedrohlich \u2013 und entz\u00fcckend<\/p>\n<p>Heute so \u2013 Morgen anders<\/p>\n<p>Lass mich Licht sein<\/p>\n<p>In der Nacht<\/p>\n<p>So oder anders<\/p>\n<p>Lob sei dir mein Herr durch Bruder Feuer<\/p>\n<p>Durch ihn ist die Nacht erhellt<\/p>\n<p>Schon ist er kraftvoll und stark<\/p>\n<p>Feuer und Flamme<\/p>\n<p>Sei in mir<\/p>\n<p>Glut der Liebe<\/p>\n<p>Gl\u00fch in mir<\/p>\n<p>Fackel der Hoffnung<\/p>\n<p>Brennt in mir<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Schwestern, liebe Br\u00fcder<\/p>\n<p>unser Papst Franziskus hat durch seine Enzyklika die Bedeutung der Sch\u00f6pfung und das Lob auf die Sch\u00f6pfung ausgedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>So sind auch wir gefragt.<\/p>\n<p>Das auszudr\u00fccken kann eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen sein, Doch wenn wir uns immer wieder sagen \u201eLob sei dir mein Herr\u201c vielleicht erst leise und dann laut: dann zeigen wir f\u00fcr wenn wir brennen und an wem wir uns orientieren! Auf wenn wir vertrauen. F\u00fcr wen wir leben.<\/p>\n<p>Lob sei dir Herr!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>am 2. Februar findet auf dem Sch\u00f6nenberg der traditionelle Gottesdienst in den Anliegen der Landwirtschaft statt. 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